Tarifvertrag friseure niedersachsen

Trotz der Existenz eines relativ großen Niedriglohnsektors in der deutschen Wirtschaft fordern Politiker und Ökonomen in der aktuellen öffentlichen Debatte zunehmend eine stärkere Differenzierung von Löhnen und Einkommen, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeitslosigkeitsprobleme zu lösen. Die WSI-Studie enthält jedoch eine Bewertung von 24 der wichtigsten industriellen Tarifverträge, aus der hervorgeht, dass es bereits eine erhebliche Differenzierung der Einkommen zwischen diesen Sektoren gibt. Tabelle 3 gibt einen Überblick über die Einkommensdifferenzierung innerhalb der verschiedenen Einkommensgruppen. Eine WSI-Bewertung von Tarifverträgen zeigt, dass typische Niedriglohnbranchen in Deutschland in den Dienstleistungsbranchen mit überwiegend weiblichen Arbeitskräften zu finden sind. So verdiente 1995 ein Portier in einem Hotel im Saarland ein Bruttogrundeinkommen von 1.616 DEM pro Monat. Ein Florist verdiente etwa 2.137 DEM und ein Friseur etwa 2.240 DEM. Zum Vergleich: 1995 betrug das durchschnittliche monatliche Grundeinkommen (in der Ausgangsskala einer mittleren Einkommensgruppe) der 24 wichtigsten Tarifbereiche etwa 2.980 DEM. Im Vergleich zu vielen anderen westlichen Industrieländern hat Deutschland das Image, eine Hochlohnwirtschaft mit einer relativ geringen Ungleichheit bei Einkommen und Lebensstandard zu sein. Dies ist vor allem das Ergebnis des deutschen Systems der zentralen Tarifverhandlungen auf Branchenebene , bei dem fast alle Beschäftigten in allen Branchen die gleiche Grundvergütung erhalten. Es ist jedoch nicht allgemein bekannt, dass es immer noch eine große Anzahl von Sektoren und Beschäftigungsbereichen gibt, in denen die tariflich vereinbarten Grundlöhne und -gehälter relativ niedrig sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WSI) zu Niedriglöhnen in Deutschland (“Niedriglöhne.” Die Realität: Armut trotz Arbeit”, Gerd Pohl & Claus Schäfer (Eds), VSA-Verlag Hamburg (1996)). Die Studie wurde von der Europäischen Kommission inspiriert, die 1993 eine Stellungnahme zu einem gerechten Lohn verabschiedete, deren Hauptzweck darin bestand, “bestimmte Grundprinzipien für gerechte Löhne unter Berücksichtigung der sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten zu skizzieren”. Dies ist Ihr Verhandlungsrat, und wir sind hier, um Tarifverhandlungen in Ihrer Branche zu fördern, den Abschluss und die Durchsetzung von Tarifverträgen, die Vermeidung von Streitigkeiten (oder, wenn sie nicht verhindert werden können, ein schneller Streitbeilegungsprozess) Wir sind geehrt, mit so vielen stilvollen und kreativen Menschen zusammenzuarbeiten und in einer Position zu sein, in der wir die Harmonie zwischen allen Beteiligten in einer Branche fördern können, die nicht nur wirtschaftlich wichtig ist.

, aber entscheidend dafür, wie sich die Südafrikaner selbst sehen. Die Stellungnahme der Kommission geht auf die Gemeinschaftscharta der sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer von 1989 zurück, in der es heißt: Tabelle 1: Vollzeitbeschäftigte mit niedrigem Lohn in Deutschland (1975-1990) Ein Verhandlungsrat, der gebildet wurde, um Frieden, Stabilität und Standards in der Friseur-, Kosmetik-, Schönheits- und Hautpflegeindustrie in Südafrika zu erreichen. In ihrer Stellungnahme zu einem gerechten Lohn hat die Europäische Kommission erklärt, dass diskriminierende Lohnpraktiken abgeschafft werden sollten und dass das Streben nach gerechten Löhnen als Teil des Prozesses zur Förderung eines größeren wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts und einer integrierten europäischen Wirtschaft betrachtet werden sollte. Die Kommission gelangte zu dem Schluß, daß die Zukunft der Gemeinschaft in der Weltwirtschaft in einer hohen Produktivität und hochwertigen Arbeitsplätzen liegt. Nach dem ersten Kriterium – unter 50 % des durchschnittlichen nationalen Lohns – gab es 1975 etwa 1,86 Millionen Vollzeitbeschäftigte (10,5 % aller Vollzeitbeschäftigten), die sich als “erwerbstätig arm” mit einem ungerechtfertigten Lohn qualifiziert hatten.